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Kirchen
- auf den Inseln Rügen, Ummanz
u. Hiddensee
St.
Maria Magdalena zu Neuenkirchen
Die
im Westteil der Insel Rügen, auf der Halbinsel Lebbin liegende
gotischen Backsteinkirche, gehört zu evangelischen
Kirchegemeinde Neuenkirchen. Neuenkirchen, welches erstmalig
1318 urkundlich erwähnt wurde, gehört zu den etwas verschlafenen
und abseits der Hauptverkehrsstraßen liegenden Orte auf der
Insel Rügen. Die Entstehung des Gotteshauses kann nicht genau
datiert werden, da entsprechende Unterlagen fehlen. Auf Grund
des Baustils erfolgte die Grundsteinlegung im Zeitraum von 1380
- 1450. Das bei der Erbauung dänische Einflüsse eine Rolle
spielten, vermutet man durch entdeckten Malereien, welche
während der Restaurierungsarbeiten am Ende der 60er Jahre zu
Tage traten.
Es wurde in früherer
Zeit der Chor als eigenständige Gebetsstätte errichte, welcher
dann später zur Kirche ausgebaut wurde. Der hölzerne
Glockenstuhl wurde etwa in der Mitte des 17.Jahrhunderts gebaut,
nachdem ein Sturm den Dachstuhl zerstörte. Ein frei stehende
Glockenstuhl wurde erst im Jahre 1900 aufgestellt.
Im Inneren der
Kirche befindet sich eine aus dem Jahre 1566 stammende Kanzel,
welche 1775 als Stiftung der Marienkirche Bergen an das auf
Findlingen erbaute Gotteshaus übergeben wurde. Nicht viel
später, im Jahre 1787, wurde die Ausstattung durch einen Altar
vervollständigt.
   
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